Losgelöst

Susana Duarte-Pinto

Losgelöst bringt meine Leidenschaft und Sehnsucht für Farben und Formen, Feinstofflichkeit und den Wunsch nach Selbstfindung und Individualität zum Ausdruck.

Um Freude, Sinnlichkeit und Eigenverantwortung in unsere manipulierte, graue Gesellschaft zu bringen, kreiere ich losgelöst von Trendprognosen.

Mein Name steht für farbenfrohe und androgyne Kleidung, die losgelöst von Normen und Zwängen ist, aus dem Bauch heraus entsteht und nicht kopflastig konstruiert ist.

Meine Phantasie setze ich gebändigt ins Handwerk um und lasse aus der Idee das Kleidungsstück mit all seinen Funktionen entstehen.

Mit Liebe, Spass, bestem Wissen und Gewissen arbeite ich eigenständig und wandle Naturfasern um, indem ich die Stoffe bemale, färbe, wattiere, biese, smoke und sie durch ein spezielles Verfahren von ihren visuellen Grundeigenschaften loslöse um ihnen eine besondere Optik zu verleihen.

Einfach „Losgelöst“.

Baumrinde

Eine eher ungewöhnliche Möglichkeit der Verwendung von Rinde ist die Nutzung als Kleidungstuch. Diese Form der Rindenverwendung hat seinen Ursprung im Süden und Südwesten Ugandas und seiner angrenzenden Länder DR Kongo, Ruanda und Tansania.

Nur noch wenige Personen beherrschen das seit Jahrhunderten überlieferte Herstellungsver-fahren. Die Rinde des wildwachsenden Mutuba-Feigenbaum (Ficus natalensis) wird vom Stamm des Baumes abgeschält. Die beste Rinde liefern Bäume mit einem Alter von 50 bis 150 Jahren. Um den Baum vor der Austrocknung zu schützen, wird der Stamm mit Bananenblättern eingewickelt. Unter der Blattschicht wächst neue Rinde nach. Bis erneut geerntet werden kann, vergeht etwa ein Jahr.

Mit Rundhölzern verschieden grober Textur wird die Rinde breit und weich geschlagen, bis die gewünschte Dicke erreicht ist. Abwechselnd werden die Rindentücher in heißem Wasser eingeweicht, erneut geschlagen und in der Sonne getrocknet. Durch den arbeitsaufwändigen Prozess entsteht ein immer größer, weicher, dünner und dunkler werdendes Tuch. Die drei bis sechs Meter langen und etwa zwei Meter breiten Rindentuchstücke werden z.T. mit Sisalfäden von Hand aneinander genäht, um größere Stücke zu erhalten. Bis zur Mitte des vergangenen Jahrhunderts war das Tragen von Rindentuch ausschliesslich Königsfamilien vorbehalten. Die Etikette schrieb vor, dass sich alle Königinnen und Prinzessinnen nur mit Rinde zu kleiden hatten. Die Jahresproduktion des Rindentuches wird auf ca. 20.000 m2 geschätzt.

Rindentuch ist ein unvorstellbares Naturereignis auf der Haut.


Seide

Am Anfang stand eine kleine Raupe............ .
Seit Jahrtausenden sind die Menschen von Seide fasziniert: Die Chinesen entdeckten vor ca. 5000 Jahren, wie man Seide herstellt.

3000 Jahre lang konnten sie ihr Geheimnis hüten. Dann gelangte es nach Europa. Lange war Seide ein Luxusgut. Inzwischen begegnet uns Seide fast überall.

In meinen Kreationen verändere ich durch spezielle Bearbeitung ihre Grundeigenschaft und verleihe der Seide aufgrund dessen eine papierähnliche und/oder gummiähnliche Eigenschaft mit besonderer Optik.

Kontakt

Haben wir Ihr Interesse geweckt?
Dann nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Für Fragen, Wünsche und Anregungen erreichen Sie uns unter...
LOSGELÖST
Susana Duarte-Pinto
Fuchswinkel 1a
79108 Freiburg im Breisgau

Telefon: +49 (0) 0 76 65/9 39 06 76
Telefax: +49 (0) 0 76 65/9 39 06 74
oder einfach per E-Mail:
susana@losgeloest.com

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gemäß §6 Teledienstgesetz
LOSGELÖST
Susana Duarte-Pinto
Fuchswinkel 1a
79108 Freiburg im Breisgau

UmsatzSt.ID-Nr.: DE813539242

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Telefax: +49 (0) 0 76 65/9 39 06 74

Konzeption und Gestaltung der Website:
Graphikbuero GEBHARD|UHL, Freiburg
Stefan Gebhard , Chris Weinmann

Fotographien:
Martin Horsky
www.horsky.de

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Nur noch wenige Personen beherrschen das seit Jahrhunderten überlieferte Herstellungsver-fahren. Die Rinde des wildwachsenden Mutuba-Feigenbaum (Ficus natalensis) wird vom Stamm des Baumes abgeschält. Die beste Rinde liefern Bäume mit einem Alter von 50 bis 150 Jahren. Um den Baum vor der Austrocknung zu schützen, wird der Stamm mit Bananenblättern eingewickelt. Unter der Blattschicht wächst neue Rinde nach. Bis erneut geerntet werden kann, vergeht etwa ein Jahr.

Mit Rundhölzern verschieden grober Textur wird die Rinde breit und weich geschlagen, bis die gewünschte Dicke erreicht ist. Abwechselnd werden die Rindentücher in heißem Wasser eingeweicht, erneut geschlagen und in der Sonne getrocknet. Durch den arbeitsaufwändigen Prozess entsteht ein immer größer, weicher, dünner und dunkler werdendes Tuch. Die drei bis sechs Meter langen und etwa zwei Meter breiten Rindentuchstücke werden z.T. mit Sisalfäden von Hand aneinander genäht, um größere Stücke zu erhalten. Bis zur Mitte des vergangenen Jahrhunderts war das Tragen von Rindentuch ausschliesslich Königsfamilien vorbehalten. Die Etikette schrieb vor, dass sich alle Königinnen und Prinzessinnen nur mit Rinde zu kleiden hatten. Die Jahresproduktion des Rindentuches wird auf ca. 20.000 m2 geschätzt.

Rindentuch ist ein unvorstellbares Naturereignis auf der Haut.


Seide

Am Anfang stand eine kleine Raupe............ .
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3000 Jahre lang konnten sie ihr Geheimnis hüten. Dann gelangte es nach Europa. Lange war Seide ein Luxusgut. Inzwischen begegnet uns Seide fast überall.

In meinen Kreationen verändere ich durch spezielle Bearbeitung ihre Grundeigenschaft und verleihe der Seide aufgrund dessen eine papierähnliche und/oder gummiähnliche Eigenschaft mit besonderer Optik.

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